Was tun in Zeiten einer weltweiten Pandemie?
Dem pensionierten Chefinspektor Bruno Specht drücken die seit dem Ausbruch des COVID-Virus verhängten Beschränkungen und Lockdowns zunehmend aufs Gemüt, und auch seiner sonst so fröhlichen und umtriebigen Ehefrau Anna fällt zu Hause die Decke auf den Kopf!
Die Sehnsucht nach guter und frischer Luft, nach Natur, nach wärmenden Sonnenstrahlen inmitten von Feldern und Weinbergen ist groß, also beschließen die beiden spontan,  den tristen Alltag der Großstadt hinter sich zu lassen und die idyllische Landschaft rund um den nahen Neusiedlersee sukzessive per velo, also mit dem Fahrrad zu erkunden.
Während sie vergnügt und mit wieder erlangter Lebensfreude durch die Gegend radeln, wird am Rande des Schilfgürtels ein männlicher Leichnam aufgefunden. Wie sich herausstellt, war der Mann Anna Specht nicht unbekannt. Sie hatte jahrelang mit ihm zusammengearbeitet, und dass er eines Tages eines gewaltsamen Todes sterben könne, verwundert sie aufgrund seines Vorlebens nicht wirklich!
Während Bruno klugerweise beschließt, die Aufklärung dieses Verbrechens den örtlichen Polizeibehörden zu überlassen, setzt Anna, von Natur aus neugierig, es sich in den Kopf, mehr über die Hintergründe des Todesfalles herauszufinden. Und tatsächlich hegt sie auch bald einen konkreten Verdacht hinsichtlich des Motivs und des Herganges der Tat.
Es dauert aber nicht lange, bis sie feststellen muss, dass sie, ebenso wie die Ermittlungsbehörden, auf ein raffiniertes Täuschungsmanöver hereingefallen war, denn: das Morden am Neusiedlersee geht weiter …

Nicht schlecht, Frau Specht! erscheint im Frühjahr 2022  –  sofern die externen Rahmenbedingungen (COVID!)  dies hoffentlich zulassen …